Chancen auf Traumberuf

Chancen auf Traumberuf

Tag der offenen Tür bei der Technischen Ausbildungsstätten GmbH

„Cellesche Zeitung“, 06.03.2018 –  CELLE. Die TAS-Technische Ausbildungsstätten GmbH ist seit über 30 Jahren erfolgreich in der Aus- und Weiterbildung tätig. In regelmäßigen Abständen werden Menschen zum Tag der offenen Tür eingeladen um sich über Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten zu informieren.

Seldzan Syla von der Celler Lebenshilfe informierte sich bei Jürgen Kruza, Ausbilder im Auftrag der TAS, über das Schweißen und konnte sich auch gleich am Schweißgerät versuchen.

Seldzan Syla von der Celler Lebenshilfe informierte sich bei Jürgen Kruza, Ausbilder im Auftrag der TAS, über das Schweißen und konnte sich auch gleich am Schweißgerät versuchen.

Gute Ausbildung sei in allen Bereichen extrem wichtig, kann TAS-Geschäftsführer Andreas Schröder bestätigen. Das Leistungsangebot der TAS umfasst Maßnahmen und Projekte der Berufsorientierung, Berufsvorbereitung, Berufsausbildung, Weiterbildung und Umschulung in einer Vielzahl von Berufen und richtet sich an Schüler, Auszubildende, Arbeitssuchende, Rehabilitanden, Beschäftigte der regionalen Wirtschaft, Unternehmen und Institutionen der Region sowie Agenturen für Arbeit und Jobcenter. Ein eingespieltes Team erfahrener, qualifizierter und engagierter Mitarbeiter sichert eine hohe Bildungsqualität. Für die Aus- und Weiterbildung stehen gut ausgestattete Werkstätten, Küchen, Unterrichts- und Computerräume zur Verfügung. Die berufliche Bildung in den Fachwerkstätten und Fachkabinetten wird durch eine angenehme Lernatmosphäre abgerundet.

Schröder sieht sich selbst und die TAS nicht als reinen Dienstleister. Mit viel Leidenschaft ist sein Ziel nicht vorrangig , Interessierte in seine Einrichtung zu holen, sondern in erster Linie eine berufliche Orientierung zu geben. „Wichtig ist eine Perspektive, der Spaß am Beruf muss an erster Stelle stehen.“ Deshalb mahnt er immer wieder, sich vor einer Umschulung gut zu überlegen, ob man diesen Weg zweieinhalb Jahre gehen möchte. Am Ende steht immer der Lohn, nämlich ein Abschluss als Fachkraft und beste Chancen auf einen Job im neuen Traumberuf.

Auch Rene Dohrmann probierte sich im Schweißen aus.

Auch Rene Dohrmann probierte sich im Schweißen aus.

Beste Möglichkeit, dieses herauszufinden, bietet der Tag der offenen Tür bei der TAS. Hierbei ist es möglich, in unterschiedlichste Berufsfelder reinzuschnuppern. Egal ob Anlagen-, Feinwerk- und Zerspanungsmechaniker, Metallbauer, Tischler, Maler und Lackierer – für all diese Berufe kann man sich bei der TAS umschulen lassen. Das Angebot ist nach Schröders Worten besonders interessant für Arbeitssuchende, die nach oftmals langer Arbeitslosigkeit wieder ein selbstbestimmtes Leben führen wollen. Schröder weiß allerdings aus langjährigen Erfahrungen auch: „Arbeitslose leben in einem eigenen Mikrokosmos und haben keine Wünsche mehr. Sie haben sich mit ihrer Situation arrangiert.“.  Daher gilt für ihn die Devise: „Man kann nur dem helfen der sich helfen lässt. Viele sind allerdings inzwischen mutlos oder bekommen ein Leben ohne geregelte Arbeit sogar vom Elternhaus vorgelebt.“

Diese Tatsache zeigte sich auch darin, dass nur wenige Besucher zum Tag der offenen Tür gefunden haben. Die Teilnehmerzahlen seien rückläufig, berichtet Schröder. So gebe es derzeit im Lehrgang Anlagenmechanik nur zwei Teilnehmer. Wenn sich dieser Trend fortsetzt schließt Schröder die Schließung einzelner Werkstätten nicht aus. Ein Schritt, der ihm sehr schwer fallen würde, denn Handwerk bietet beste berufliche Perspektiven. Wichtig ist ihm: „Wir wollen nicht nur Bildung verkaufen, wir gucken auf jeden Einzelnen und geben Unterstützung in allen Bereichen.“ Diese Unterstützung fängt oft bei den Grundlagen an. So müssen viele Teilnehmer erst wieder lernen pünktlich und täglich bei der Arbeit zu erscheinen. Kommt etwas unvorhersehbares im Leben dazu, werfen viele Umschüler ihre Ausbildung schnell wieder über Bord.


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