„Powergirls“ – Zukunftstag bei der TAS-Technische Ausbildungsstätten GmbH

„Powergirls“ – Zukunftstag bei der TAS-Technische Ausbildungsstätten GmbH

Laura an ihrer Drehmaschine beim Girls Day in der TAS

„Celle Heute“ – 26. 04.2015 – Laura Amadi (Titelfoto) ist aufgeregt. Zum ersten Mal steht sie an einer Drehmaschine. Doch diese Anspannung weicht schnell. Ruhig erläutert ihr Matthias Tschorsch, Umschüler zum Zerspanungsmechaniker, die Maschine und die einzelnen Arbeitsschritte beim Drehen. Konzentriert und mit großem Geschick bedient sie selbstständig die große Maschine.

Laura ist eines von dreißig Mädchen, die am vergangenen Donnerstag das Angebot der TAS-Technische Ausbildungsstellen GmbH zum Mädchenzukunftstag genutzt haben. Gemeinsam mit anderen Mädchen, im Alter von 10 bis 15 Jahren, von Schulen in Celle, Lachendorf, Wathlingen, Hermannsburg, Winsen, Edemissen, Uetze, Ilsede, Gifhorn, Burgdorf und Braunschweig, nahm sie am Girls´Day Projekt „Powergirls“ der TAS-Technische Ausbildungsstätten teil.
Die TAS-Technische Ausbildungsstätten GmbH hat das Girls´Day-Projekt „Powergirls“ entwickelt, um Mädchen die MINT-Berufe nahezubringen. Schwerpunkt des Projektes ist es, das die Mädchen aktiv werden, sich selbst einmal in einem der sogenannten „Männerberufe“ ausprobieren.
Dort, wo sonst im Auftrag der Unternehmen, der Agentur für Arbeit und des Jobcenters Fachkräfte in technischen Berufen aus- und weitergebildet sowie umgeschult werden, standen einen Tag lang die Mädchen im Mittelpunkt.
Nach der Begrüßung und einer kurzen Einweisung in den Ablauf des Projektes „Powergirls“ ging es auch schon los. Die Mädchen waren voller Elan und konnten es kaum erwarten, die Berufe kennenzulernen und sich in diesen einmal auszuprobieren.
Nach dem sich die Mädchen für ein Berufsfeld entschieden hatten ging es in die Werkstätten. Hier wurden die verschiedensten Berufe anschaulich vorgestellt. Die Ausbilder vermittelten einen Einblick in die Anforderungen und Besonderheiten der einzelnen Berufe sowie die Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
Die Mädchen, die sich für die Anlagenmechanik interessierten, absolvierten unter Anleitung von Jan Flück ein umfangreiches Programm. Dieses reichte von der Bearbeitung von Metallverbundrohren und elektrische Schaltungen bis zur Blechbearbeitung.
Im Maschinenbau erhielten die Mädchen zunächst eine Einweisung durch Maschinenbaumeister Peter Sommer. Unter Anleitung von Metallbaumeister Harald Schmidt fertigten sie dann Schlüsselanhänger aus Aluminiumrohlingen an. Beim Arbeiten an den Drehmaschinen stand zusätzlich jedem Mädchen ein Umschüler zur Seite.
Metallbaumeister Jan Harms hatte ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Neben der Anfertigung von Namensschildern, Schlüsselanhängern und Lesezeichen konnten sich die Mädchen auch beim MAG-Schweißen ausprobieren.
Das Interesse für den Malerbereich war besonders groß. Nach einem Einblick in die Vielfalt des Malerhandwerks startete die Projektarbeit. Unter Anleitung von Malerausbilder Holger Pramme fertigten sie Schablonen an, gestalteten Bilder und versuchten sich beim Tapezieren.
Auch für Essen und Trinken war gesorgt. Nach dem anstrengenden Projektauftakt wurden die Mädchen zu einem kleinen Imbiss eingeladen. Schweißlehrer Murat Erki hatte den Grill angeworfen und versorgte die Powergirls mit leckeren Grillwürstchen. Gut gestärkt ging es dann wieder an die Projektarbeiten.
Zum Tagesausklang führten die Projektleiterinnen Tina Metzler und Necla Berse mit jedem Mädchen ein Feedbackgespräch. Nach Einschätzung der Mädchen hat ihnen der Tag gut gefallen. Sie haben viel gelernt und hatten Spaß. Vor allem gefiel ihnen, dass sie sich selbst ausprobieren konnten. Alle „Powergirls“ wollen im kommenden Jahr wiederkommen um dann andere Berufe kennenlernen.

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